Feuer frei!

Feuer frei! | Feuer am Fuss

27. 4. 2015 - Mein neuer Roman "Feuer am Fuss" wird voraussichtlich im September 2015 erscheinen. Ich bin gerade dabei, die letzten Kapitel zu schreiben. Das Buch ist der dritte Teil meiner "Maeva"-Trilogie und wird schätzungsweise 350 Seiten umfassen. Der Piper-Verlag, bei dem die ersten beiden Bände "Das Tahiti-Projekt" und "Das Südsee-Virus" erschienen sind, hat eine Veröffentlichung abgelehnt. Dabei hatten sie nicht einmal Einblick in das Manuskript genommen. Es war das Thema, das ihnen nicht gefiel, es war ihnen nicht verkaufsträchtig genug, wie sie sagten.

Cover "Feuer am Fuss" Roman von Dirk C. Fleck
Feuer am Fuss © Dirk C. Fleck

"Feuer am Fuss" spielt im Jahre 2035 und schildert die fürchterlichen Zustände, die uns das zusammenbrechende kapitalistische System bescheren wird. Kurz: der Roman handelt vom Untergang unserer Zivilisation, der sich auf vielfältige Weise seit geraumer Zeit ankündigt. Aber wie in den beiden Vorgängerromanen halte ich auch hier das Prinzip Hoffnung hoch. In vielen gebeutelten Regionen der Erde entwickelt sich inmitten des Ökozids nämlich ein neues Bewusstsein, das von den ausschwirrenden Vertretern der Urtraditionen spirituell unterfüttert wird. Aber wie gesagt: dieses Thema, das uns alle in naher Zukunft bewegen und betreffen wird, ist einem Großverlag wie Piper keine Veröffentlichung wert, weil es sich angeblich nicht rechnet. Dabei ist "Feuer am Fuss" nicht etwa im Sciene-Fiction-Bereich anzusiedeln, es handelt sich hier um eine literarische Hochrechnung, zu der es nicht einmal sonderlich viel Fantasie braucht. Ich bin sicher, dass jenseits des engen Verlagshorizonts ein Publikum existiert, dass die dramatischen Entwicklungen ganz anders beurteilt, als die der Gewinnmaximierung verpflichteten Manager der Bücherhäuser.

 

Nachdem ich den Schock der Absage relativ schnell überwunden hatte, stand meine Entscheidung fest. Anstatt das Manuskript nun anderen Verlagen anzubieten, wo es in der Regel bis zu einem Jahr liegt, um dann mit einem Formschreiben ("Passt leider nicht ins Verlagsprogramm. Sorry. Viel Glück") wieder bei mir zu landen, habe ich mich entschlossen, den Roman selbst zu verlegen. Schon nach kurzer Zeit war ich von der Richtigkeit dieser Entscheidung überzeugt. Vor zwanzig Jahren wäre ein solcher Schritt noch unmöglich gewesen. Jetzt aber, da sich, durch das Internet stark befördert, abseits der etablierten Medienlandschaft eine eigene Medienkultur entwickelt hat, ist das möglich geworden. Es haben sich in letzter Zeit engagierte Helfer bei mir gemeldet, die das Buch im Netz professionell vorstellen und vernetzen werden. Unter anderem hat sich ein junger Hamburger Filmemacher bereit erklärt, einen Trailer zum Buch zu produzieren. Ken Jebsen wird mit mir ein anderthalbstündiges Gespräch führen, in dem es ausschließlich um den Roman gehen wird. Ein anderer Mensch, ein Profi, der auch diese Website gestaltet hat, wird für "Feuer am Fuss" eine eigene Website erstellen. Unterstützung wurde mir inzwischen von vielen Seiten zugesagt, dafür danke ich von Herzen. Unser gemeinsames Ziel ist es, den etablierten Verlagen zu beweisen, dass wir nicht länger auf sie angewiesen sind, solange sie nur ihre Bilanz und keine Inhalte mehr im Auge haben.

 

Ein weiteres, nicht unwesentliches Argument kommt hinzu: ich behalte die Oberhoheit über den Roman, was von unschätzbaren Wert ist. Ich muss mich nicht mit einem Lektorat über "verfängliche" Aussagen streiten, ich bestimme das Cover, die Typographie und den Inhalt. Sämtliche Rechte bleiben bei mir. 

 

Nun liegt es wirklich bei uns, den Schnarchnasen in den Verlagen zu beweisen, dass sie nicht mehr die geringste Ahnung davon haben, was sich dort draußen inzwischen wirklich tut. Ich hoffe, dass Sie alle dabei sind, dass Sie den Roman kaufen. Wenn es uns gelingt, auf diesem Wege eine höhere Auflage zu erzielen, als ein Großverlag, der in der Regel von einem Titel nicht mehr als viertausend Exemplare absetzt, haben wir gewonnen. Dann machen wir auch anderen Mut, die sich mit ihren Werken gegen die Arroganz der etablierten Marktbeherrscher bisher nicht durchzusetzen vermochten.

 

Aber jetzt lasst mich erst einmal "Feuer am Fuss" beenden, dann melde ich mich wieder. Dann gehen wir ans Werk.

 


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